Unten am Hafen



Donnerstag, November 29, 2007

Vergangene Woche habe ich am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) ein Interview mit Mojib Latif geführt, was der in Deutschland wohl bekannteste Klimaforscher zu sagen hat? Seht selbst:

Das komplette Interview zum Nachlesen und auch andere echt gute Beiträge aus der Redaktion findet ihr bei IVYworld! Ab heute ist übrigens auch das Heft zu haben:


Mittwoch, November 28, 2007


Dienstag, November 27, 2007

Überall wird derzeit gelost, nach den Fußballern, heute die Handballer und nachher los ich den Gewinner für das IVY-Magazin. Gewinner steht fest!

Wieder einmal gilt es für die Gruppe des THW Kiel dasselbe zu sagen, wie Sonntag bei der WM-Quali-Auslosung: Machbar, allerdings fehlt für die Zuschauer DER Kracher, zumal Ademar Leon in der Liga Asobal auch nur auf Rang fünf steht.

Spannender wird es dagegen sicherlich in der TODESGRUPPE drei, mit gleich zwei deutschen Vertretern, Flensburg und Bad Schwartau Hamburg zusammen mit Portland San Antonio.

Gespannt bin ich auch auf Gruppe zwei, denn dort spielt Gummersbach gegen den FC Chelsea des Handball, Ciudad Real und die heimbrutalenstarken Jungs aus Montpellier.

Barcelona sollte unspektakulär die Gruppe vier als Gruppenerster beenden.

Gruppe 1:
1. THW Kiel (GER)
2. Ademar Leon (ESP)
3. Chehovski Medvedi Moskau (RUS)
4. US Ivry Handball (FRA)

Gruppe 2:
1. Ciudad Real (ESP)
2. VfL Gummersbach (GER)
3. Montpellier HB (FRA)
4. Gorenje Velenje (SLO)

Gruppe 3:
1. Portland San Antonio (ESP)
2. HSV Hamburg (GER)
3. SG Flensburg-Handewitt (GER)
4. HC Croatia Osiguranje Zagreb (CRO)

Gruppe 4:
1. FC Barcelona (ESP)
2. Pick Szeged (HUN)
3. RK Celje Pivovarna Lasko (SLO)
4. GOG Svendborg TGI Gudme (DEN)


Montag, November 26, 2007

Weckt Erinnerungen, daher hier die Bitte an meine Eltern: Beeilt Euch bei der Katzenauswahl (auch wenn ich die nur sehe wenn ich zu Besuch bin...)


Sonntag, November 25, 2007

Wer kommt mit Deutschland in eine Gruppe?

Gruppe 4:
Deutschland
Russland
Finnland
Wales
Aserbaidschan
Liechtenschein

Machbar!


Mittwoch, November 21, 2007

Ab sofort nicht mehr so düster und nicht nur zum Ideen sammeln, sondern voller Ideen:

IVYworld.de - Lifestyle für eine bessere Welt!

Alt und Neu:


In einer Woche, also am 29.11., erscheint dann die Printausgabe. Unter allen die sich dort anmelden und mir ihren Benutzernamen hier in die Kommentare schreiben verlose ich eine exklusive Ausgabe des IVY Magazins mit Heike Makatsch auf dem Cover!

Alle bis Montag (26.11.) 10 Uhr eingegangenen Kommentare wandern in den Lostopf. Gewinner ist Manuel von vitalgenuss!

Reaktionen zum Start:
Konsumguerilla
Deutsche Startups
Luxustrash
Vitalgenuss
El Maddy
Thomas Matterne
betaecho
Too Posh to Push
netzfruehling

Ehrensenf
Werben & Verkaufen
Horizont
DWDL
FAZ


Montag, November 19, 2007

Da ich bei meinen letzten Blogs bisher glaube ich noch nicht wirklich darauf eingegangen bin, was ich in Brasilien mache und dementsprechend nur meine engsten Vertrauten (unter anderem André und Menace) sich eingeweiht sehen, will ich diesmal die Gelegenheit nutzen und alle diejenigen, die ich im Dunkeln gelassen habe, aufklären. Ich (Daniel) bin seit August in Brasilien, genauer gesagt São Paulo, und absolviere dort ein Auslandssemester an der Universidad de São Paulo. Und als Austauschstudent will ich natürlich auch die Zeit nutzen und soviel wie möglich von Brasilien sehen. In den vorangegangenen Einträgen habe ich schon ein wenig von meinen Reisen innerhalb Brasiliens berichtet, wie etwa nach Salvador do Bahia. Desweiteren war ich beim Oktoberfest in Blumenau und mittlerweile hab ich auch den Cristo Rendedor in rio de Janeiro hautnah erlebt. Da kommt es schon mal vor, dass man einen berühmten Fussballspieler, wie Romario am Strand in Rio trifft und mal einen Satz mit ihm wechselt. Auch den Fifa Beach Soccer Worldcup 2007 habe ich an der Copacabana live miterleben dürfen. Von den ganzen Parties müssen wir gar nicht erst sprechen. Und auch Felipe Massa in einem Shopping Center in São Paulo zu treffen (der ist nur 1,30m groß) war eine nette Erfahrung.
Jedoch den bisher bewegensten Moment habe ich während eines Projektes mit einer NGO namens "Um teto para meu país" in einer Favela erlebt. Übersetzt heißt es: Ein Dach für mein Land. Diese Organisation wurde vor etwa 10 Jahren in Chile gegründet und ist mittlerweile in 9 lateinamerikanischen Ländern vertreten. So auch in Brasilien. Die Idee die dahinter steckt ist folgende: Es werden in den Armenvierteln, den sog. Favelas, Häuser für die Bewohner gebaut, da diese meist in ganz spartanisch gebauten Baracken leben. Jedoch geht die Idee viel weiter. Es soll den Menschen in Armut gezeigt werden, dass sie nicht von allen allein gelassen werden und ihnen dadurch Hoffnung gegeben wird und auch gewisse Perspektiven aufgezeigt werden. Brasilien hat ein riesiges Problem, welches auch für die meiste Gewalt verantwortlich ist. Es gibt prozentual gesehen wenige sehr reiche Menschen und eine große Menge an sehr armen Leuten, die meist zusammengefercht in Favelas leben, getrennt von Brasiliens Mittel - und Oberklasse. Die zum größten Teil aus dem Nordosten Brasiliens stammenden Bewohner in den Favelas sind hauptsächlich Nachkommen der Schwarzen, die als Sklaven aus Afrika für die Arbeit auf den Zuckerplantagen nach Brasilien geschifft wurden. 1888 wurde die Sklaverei in Brasilien abgeschafft, ganz sicher positiv, jedoch standen die Menschen, die unter unmenschlichen Bedingungen für die Zuckerbarone gearbeitet haben plötzlich ohne Arbeit, Geld und Essen dar. Es wurde schlicht vergessen, ihnen Perspektiven zu bieten. Sie wurden regelrecht auf die Straße entlassen, wo sie mit einer Situation konfrontiert wurden, die sie eigentlich alleine gar nicht meistern konnten. Somit haben sich diese Menschen in illegalen Siedlungen zusammengefunden, den Favelas. Auch wenn nicht in allen Favelas die Menschen am direkten Hungertod nagen, leben sie unter Bedingungen, die gerade für uns Europäer kaum vorstellbar sind.
Die Organisation, auch "Teto" genannt baut also Häuser in den Favelas. Ich bin über einen Kommilitonen darauf aufmerksam gemacht worden und habe direkt zugesagt. Klar spielte eine gewisse Neugierde eine Rolle. Denn gerade als Ausländer, sog. "Gringo" kann ich hier in Brasilien in keine Favela gehen ohne ein gewisses Risiko einzugehen.
Drei Tage lang sind wir um 6h morgens aufgestanden und haben etwa zwischen 12h und 14h gearbeitet. Nach diesen Tagen war ich ausgelaugt, jedoch war ich eine gewisse Art von Glück verspürbar. Ich habe Menschen geholfen denen es nicht sogut geht wie mir und sie selber glücklich gemacht. Der direkte Kontakt mit den Bewohner der Favela, den Kindern und Alten, bringt einem zum Nachdenken. So saß ich am letzten Tag, nachdem unser Haus fertiggestellt und an den Besitzer übergeben wurde auf der Fahrt zurück zu unserer Unterkunft im Bus und habe nur still aus dem Fenster gestarrt, weil mir soviele Gedanken durch den Kopf gingen. Etwas emotionalere Personen haben sogar Tränen geweint, als sie die Favela verlassen haben.
Es mag einige geben, die sich jetzt denken, was schreibt der denn da für einen Mist, den will ich doch gar nicht wissen. Und für viele sind vielleicht diese Emotionen, die ich hier sehr komprimiert dargestellt habe nicht wirklich greifbar. Jedoch will ich mit dieser kleinen Anekdote eigentlich nur alle daran erinnern, dass es uns doch sehr gut geht. Was wir, gerade in Deutschland als Probleme ansehen, sind in Wirklichkeit Nichtigkeiten. Und trotzdem ist Deutschland bekannt dafür auf hohem Niveau zu jammern. Manchmal sollte man sich dran erinnern, dass es definitiv Menschen gibt, denen es schlechter geht...gerade in Momenten wo man vielleicht alles verflucht und es einem selber schlecht geht.
Für mich persönlich war das bisher die einschneidenste Erfahrung, die ich hier in Brasilien sammeln durfte und ich bin sehr froh darüber diese gemacht zu haben.
Somit grüße ich den Winter in Deutschland und alle Leser dieses Eintrages, die bis zu Ende durchgehalten haben!


Freitag, November 16, 2007

Menace lässt mich tatsächlich übers Wochenende alleine in seiner Wohnung, Zeit endlich meinen Kühlschrank aus dem Auto zu holen und im Wohnzimmer aufzustellen:

via


Montag, November 12, 2007

Da wurde ich aber letzte Woche mal wieder hart von einem bekannten Norddeutschen A-Blogger getroffen. Folglich habe ich lange darüber nachgedacht, und endlich eingesehen, dass ich an die Öffentlichkeit gehen muss, und diese Lebenslüge ein für alle mal aus der Welt schaffen muss:

Liebe Fans, liebe Freunde, liebe Einrichtungen des öffentlichen Dienstes, allerliebste GEZ, liebe Mädels (die mich beschwipst kennengelernt haben), liebe Bloggergemeinde:

Ich habe es eingesehen, dass es einfach keinen Sinn mehr hat mein Alter runterzuspielen. Um ehrlich zu sein sind auch Spuren des nagenden Zahnes der Zeit deutlich sichtbar. Also ab sofort bin ich keine gespielten 20 Jahre mehr, sondern ehrliche 26 Buckeljährchen alt!!!Es tut mir leid, dass ich hierzu jahrelang falsche Angaben gemacht habe, aber dieser Tyrann aus Kiel hat mich mit wiederholtem "GeSieze" auf den Boden der Tatsachen geholt, und mir aufgezeigt, dass es so einfach nicht weitergehen kann.


Sonntag, November 11, 2007

Hmm, welcher Promi hat wohl das Sondermodell der iPhone-Reihe bekommen?


Samstag, November 10, 2007

Wie wir ja angekündigt hatten, durften wir am Donnerstag mal auf Kosten des Hauses dot-friends den Film "Von Löwen und Lämmern" im Cinemaxx Hamburg Dammtor sichten. Gut gestärkt mit einem leckeren Bremer Bier vom Bahnhof Dammtor gingen wir in die heiligen Hallen, und wurden schon an der Kasse überrascht: "Und sie sind nur zu zweit hier?" Soll heißen liebe Freunde, dass Ihr beim nächsten mal alle mitkommen dürfte in die Logenreihe B.

Wie das eben so ist, werden Kinofilme ja von Werbung und Vorspannen eingeleitet. Hätten wir aber gewußt, dass wir hier auch noch locker ne ganze Kiste der Bremer Brühe in der Zeit des Vorgeplänkels geschafft hätten, wären wir später gekommen.

Vom Film dann wurden wir allerdings wirklich positiv überrascht. Was der Text im Kinoprogramm nicht vermuten läßt: bei "Von Löwen und Lämmern" handelt es sich nicht um einen typisch amerikanischen Verherrlichungsfilm, sondern um eine Politik und Pressekritische Filmrolle, die mit viel Dialog an hauptsächlich drei wirklich eng gefassten Spielorten ein amerikanisches Dilemma aufzeigt. Um so bestürzender, wie realitätsnah das ganze doch ist.

Der Film zeigt eindeutig, dass auch ein amerikanischer Film mit wenig Action (obwohl es den hier auch gibt) auskommen kann, und trotzdem nicht langweilig wird.

Da ich die Handlung für all diejenigen, die den Film noch sehen möchten (und das können wir empfehlen), nicht vorweg nehmen möchte, nur noch ein paar Tipps für euch: Der Film bewegt zwar nicht zum wilden rumknutschen mit der neuen Freundin in den Kinosesseln, jedoch bietet die Schlussszene dem Weinen der jungen Frau links hinter mir nach zu urteilen, ausreichend Gelegenheit mal den einfühlsamen Mann zu spielen.

Versucht bei diesem Film nicht den Logenaufschlag zu sparen: bei dem ausverkauften Kino mussten auch die Schlaufüchse rechts und links neben uns allesamt nach und nach auf Ihren richtigen Platz weichen. Und nächsten Donnerstag ist Herrentag: Da gibt es zwei Bier zum Preis von einem!!!!

Wir freuen uns auf jeden Fall auf den nächsten Kinobesuch.


Freitag, November 09, 2007

Nächste Woche erst bei RTL, heute schon bei uns, DOMINO DAY:

Prost!


Mittwoch, November 07, 2007

Da sind mir ja gleich zwei Sachen beim Einkaufsbummel heute passiert, die ich nicht unkommentiert lassen kann:
1. Mit Schrecken musste ich feststellen, das es meine heiß geliebten Dominosteine auch bei Aldi nicht gibt. Schon gestern wurde ich beim Edeka (der wo ich immer besoffen zurückkomme) nicht fündig. Sollte es diese Köstlichkeiten, die zu Weihnachten gehören wie BAS zu Dätgenstock, etwa dieses Jahr nicht mehr geben? Oder sind sie nur in ganz Hamburgo ausverkauft? Oder hat ein Spekulant riesige Mengen aufgekauft, welche er erst kurz vor Weihnachten wieder zu total überteuerten Preisen auf den Markt wirft?Hat jemand von euch dieses Jahr schon welche entdeckt, oder sogar vorm Kamin schnaboliert?Helft mir!!!!
2. Stehe ich da an der Kasse an, um meine Waren gut sortiert auf das Rollband zu legen, stürmt eine kleinere Oma durch den Ausgang kommend zur Kasse und meint ganz aufgelöst:"Also diesen Schlafanzug, den muss ich umtauschen. Das ist ja ein Ding. Der hat früher immer gepasst, als ich ihn mitgenommen habe. Aber jetzt nicht mehr. Seit dem mit dem neuen Geld alles teurer geworden ist, passen meinem Erwin die Sachen hier einfach nicht mehr; und ich kauf schon XL. Früher hat das immer gepasst. Aber seit dem das mit dem Euro alles teurer geworden ist, passt das nicht mehr. Früher........."
So erzählte sie die Geschichte noch gefühlte 50 mal, bis sie endlich ihr Geld zurückbekam. Was mir dabei in den Sinn kam war folgendes: "Du kannst nicht immer 17 sein......". Also auch an Erwin nagt der Zahn der Zeit. Dem Euro kann man ja vieles in die Schuhe schieben, aber auch das????


Dienstag, November 06, 2007

Lautsprecherdurchsage in Hamburg Dammtor um 19.11 Uhr:

Aufgrund von Anfahrtsschwierigkeiten, bedingt durch Nässe und Laub auf den Schienen verschieben sich alle Abfahrtszeiten der Bahnen um ca. zehn Minuten...







Was machen die hier bei Schnee und Eis?
Flickr-Bild: nasebaer


Sonntag, November 04, 2007

Menace und ich wurden zum Launch vom neuen Kinofilm "Von Löwen und Lämmern" am 8.11. von dot-friends eingeladen und da wir solche Werbehuren sind uns natürlich gerne ins Kino einladen lassen und als Gegenleistung drüber berichten, hier schon einmal der Trailer:


Wäre dies nur ein Film über den Krieg gewesen, hätte mich der Stoff nicht weiter interessiert. Wir werden, da bin ich mir sicher, in nächster Zeit einige Arbeiten zu sehen bekommen, die sich mit den Konflikten im Irak und in Afghanistan auseinandersetzen. Was mich bei VON LÖWEN UND LÄMMER vielmehr gereizt hat, war wie das Drehbuch den Krieg als Katalysator nutzt, um drei ganz persönliche Geschichten über Themen zu erzählen, die mich viel mehr treiben. Welche Rolle spielen die Medien, die Bildung und die Politik? Wo steht die Jugend? All diese Aspekte gleichzeitig zu beleuchten, sie mit dem Krieg in Zusammenhang zu setzen, um so das Publikum dazu zu bewegen, darüber nachzudenken, das hat mich veranlasst wieder auf dem Regiestuhl Platz zu nehmen.

Robert Redford


Samstag, November 03, 2007

Warum kostet der Chickenburger bei McD auf einmal 1,30€ ?

Gibts in der SPD einen Linksruck und sind die Grünen immer noch grün oder übernimmt die FDP nun den Ressort der Umweltpolitik?

Hat Mark Medlock Traubenzucker geschnupft?




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