Unten am Hafen


«« Home    « Früherer Eintrag: Angebot für Kaffeejunkies    « Früherer Eintrag: Untenamhafen unterstützt den Nachwuchs    « Früherer Eintrag: Handball-Bundesliga Prognose    « Früherer Eintrag: Jede Lüge...    « Früherer Eintrag: Flaschensammler der nervigen Art    « Früherer Eintrag: Bettgeschichten    « Früherer Eintrag: Sao Paulo empfängt Daniel    « Früherer Eintrag: Video der Deutschlandtour    « Früherer Eintrag: Deutschlandtour Essen und Bremen    « Früherer Eintrag: Party an Bord

Dienstag, August 28, 2007

Was wirklich zählt auf dieser Welt, bekommt man auch für Geld: zum Beispiel eine Brücke und ein Schleusentor.

Vielleicht ist Kiel nicht gerade der Nabel der Welt, doch mittlerweile DAS Nadelöhr schlechthin. Im Nord-Ostsee-Kanal, international als „Kiel-Canal“ bekannt, kommen die Schiffe nämlich genau an der Schleuse in Kiel-Holtenau nicht weiter, weil einmal mehr ein Frachter die Schleuse gerammt hat und jegliche Ersatztore bereits verbaut sind. Nützt nix, viele Schiffe drehen um oder wurden rechtzeitig informiert und nehmen nun den Weg über Skagen. Das wären dann, geht man davon aus das Schiff will vom einen Ende (Brunsbüttel) bis nach Kiel in den Hafen, ein Umweg von 520 Seemeilen (ca. 950 Kilometer). Im Übrigen kostet die Reparatur eines solchen Tores in etwa 1,5 Millionen Euro, das Problem ist bloß, wie lange dauert das?

Dieselbe Frage stellten sich mit Sicherheit auch die Autofahrer in Kiel in der vergangenen Woche, allerdings in Bezug auf den Aufbau der neuen Gablenzbrücke. Um diesen Einschub vorzunehmen wurde nämlich die Kaistraße gesperrt und jeden Tag aufs Neue stand der Verkehr und das nicht nur in der Innenstadt. Zunächst verzögerte sich der Verschub des neuen Bogens auf Grund fehlender Spezialfahrzeuge und nun wo der finale Tag angebrochen war gelang es nur „weitgehend“, um genau zu sein fehlten 20 Meter zum endgültigen Glück. Neuer Versuch in der Nacht auf den 2.September, Hauptsache die Kaistraße ist wieder frei. Immerhin haben wir Kieler seit und dank Olympia immerhin eine „eigene“ Autobahn, die direkt bei IKEA in der Stadt endet, hat auch nicht jeder...

Nun kann man zwar verkehrstechnisch so Einiges kaufen um den Fortlauf zu verbessern, aber am Anfang steht, wie wir merken, immer das Warten. Was ich mich da Frage ist, wie lange wurde der Verkehr in Kiel aufgehalten als 1985 die Straßenbahnschienen rausgerissen wurden und WARUM ÜBERHAUPT?


Hier fährt die Straßenbahn übrigens gerade über die Gablenzbrücke:


©Hans Feldmeier (Danke für die freundliche Genehmigung)


Gablenzbrücke live per Webcam (das gesamte Projekt dauert bis 2009) zu finden bei www.kiel.de

Kieler Straßenbahn und ihre Geschichte, mehr Infos bei Hans Feldmeier!

zu “Journal der GegenDstände”

Kommentar veröffentlichen

Weitere Kommentare verfolgen mit co.mments



© 2006 Unten am Hafen | Blogger Templates