Unten am Hafen



Donnerstag, März 29, 2007

Am gestrigen Tage war es nach jahrelanger Aufschiebung endlich so weit: Mit dem "King of B-town" testete ich erstmalig mein Geschick auf dem snow-board. Wie ihr euch sicherlich schon denken könnt, nicht im bergigen und oft mit Schnee beglückten Hamburg, sondern im snow-funpark Wittenburg. War ne sehr geile Sache, und dank unseres Trainers Marko, waren der kleine König und ich innerhalb kürzester Zeit Fahrfähig. Hat echt riesig Laune auf mehr gemacht, und deshalb kommen wir bestimmt bald wieder!!!!Also Nico M.: Schnall dich an für die Halfpipe.



Da fehlt doch was:

Wie schnell man in den KN mit einem Schnitt aus einem Sechs-Augen ein Vier-Augengespräch macht. Ohne die Spanischkenntnisse und das Übersetzen von Matthias Andersson (rechts) würde Tschepkin kein Wort verstehen...


Mittwoch, März 28, 2007


Dienstag, März 27, 2007


...in der Scheibe! Gestern auf dem Weg in die Mittagspause sah ich wie ein Typ beim Zahnarzt in der Lerchenstraße in Kiel beim Einparken in die Fensterfront knallte. Und das vorwärts! Leider sieht man es auf dem Bild nicht sonderlich gut, aber nur die Füllung wäre wohl günstiger gewesen als diese Riesenscheibe...


Montag, März 26, 2007

Nachdem ich mir ja im letzten Jahr auf der Hanseboot schonmal die Hallberg-Rassy-Yachten ansehen, und probeliegen konnte, war am Freitag der große Moment gekommen: Die Taufe der zehn neuen jungfräulichen Hallberg-Rassy-Yachten des BKYC fand statt. Eine Festlichkeit, die besonders bei meiner lieben Frau Mama große Nervösität hervorrief; sollte sie doch Taufpatin einer neuen Yacht (Tern) werden. Somit wurde natürlich auch der Taufspruch "I name this Yacht Tern, may God bless her and all who sail in her" monatelang einstudiert, um sich am großen Tag ja keinen Schnitzer zu erlauben. (Dokumentarisch festgehalten wurde das ganze übrigens von einem unserer Außenreporter (Video folgt noch)).

Als Reverend Robin Richards dann "Tern" seinen Segen gegeben hatte, und die Taufpatin den Taufspruch aufgesagt, und den Champagner vergossen hatte, wich die Anspannung großer Erleichterung; fast tänzelnd kamen die zehn Taufpatinnen vom Steg zurück, und hielten dieses Freudigkeitsniveau via Whiskey, abgerundet durch ein tolles Buffett (danke nochmal an Katrin und Tim), noch bis in den späten Abend aufrecht.

Auch untenamhafen wünscht der neuen Flotte allzeit gute Fahrt, und immer eine handbreit Wasser unterm Kiel.....


Sonntag, März 25, 2007


Das Wetter ist frühlingshaft, doch diese komische Lichterkette von Ikea erinnert mich eher an Weihnachtsdekoration, als an Frühlingsgefühle.


Samstag, März 24, 2007

Heute ist der 60.Geburtstag von meinem Vater (rechts im Bild) und es ist unschwer zu erkennen wo er aufgewachsen ist. Daher feiern wir heute auch am Falckensteiner Strand im Landgasthof Falkenhorst und das ganze bei wahren Kaiserwetter!


Freitag, März 23, 2007

...kannst in Hamburg Taxi fahrn...

Fiktives "Streckennetz Öffentlicher Individualverkehr" - Werbung für die genossenschaftliche Hamburger Taxizentrale Das Taxi. Gefunden bei Fontblog von Wortfeld.


Donnerstag, März 22, 2007

...seh ich dich auf dem Bildschirm.... geht mir alles gut von der Hand....für mich bist du die größte....lang lebe Kelly Trump!!!!
Daaaaaaannnnnnnnnnkkkkkkkkkeeeeee für die Karte!!!!!


Dienstag, März 20, 2007

Das ist doch mal ein vernünftiger Frauenparkplatz, den ich da bei mir in der Straße gefunden habe! Anwesende Corsa-fahrerin meinte nur:" Ich hab mich schon gewundert, warum der so gehupt hat, der mir aus der Straße entgegen kam." Damit nicht gleich wieder alle sagen wie Frauenfeindlich wir von www.untenamhafen.de sind: ich weiß ja, dass es auch anders geht! siehe hier




Montag, März 19, 2007

...und zwar mich! Meistens hat man hab ich ja Glück, wenn ich bei Aldi meine Pfandflaschen zurückgebe, doch heute musste ich vorm Automaten in der Schlange länger warten als der ganze Einkauf insgesamt gedauert hätte. Zunächst einmal wurde der Auffangbehälter gerade erst gewechselt und die Schlange war dementsprechend schon gut lang, aber als dann auch noch die Dame von Aldi sich plötzlich dem großen T wie Technik ausgesetzt sah, die Anlage wollte wohl das sie einen Knopf drückt, dauerte das Prozedere schon 10 Knoppers-Frühstückspausen. Als es endlich losging dauerte es zum Glück nur bei einer Dame etwas länger, die mit Ihren gefühlten 60 Flaschen den Verkehr aufhielt.

Schließlich sah ich das Ende der Fahnenstange, denn nur noch eine Frau war vor mir dran, die die Flaschen in ihrem blauen Korb mit einem Jutebeutel abgedeckt hatte. Zunächst holte sich eine Orangensaft-Plastikflasche hervor, welche der Automat natürlich nicht annahm, ist schließlich kein Pfand drauf! "Na gut", dachte sie sich, "die lass ich halt daneben stehen." Um dann ungefähr 12 Flaschen Maternus Premium Pils in den Automaten zu WERFEN. Zwar hintereinander, aber sie schien beim Hineindonnern ihren ganzen Frust darüber auszulassen, dass dieses Pfandsystem eh zum Kotzen ist, sie gleichzeitig Richter Alexander Hold verpasste, sie sich bei ihrer Bierration verkalkuliert hatte und Karlsquell eh viel besser war. Und wie jeder weiß, mögen die Pfandflaschen-Automaten es nicht, wenn man seine Flaschen zu schnell reinwirft und so verbrachte ich meinen Feierabend vor diesem blitzenden und ruckelnden Einstampfapparat...


Samstag, März 17, 2007

Gestern hatte ich mal wieder das Vergnügen einen verdienten Sieg des FC St. Pauli live in der Baustelle Millerntor zu erleben (Danke nochmal an meinen Schlachtenführer für die Karte). Dabei aufgefallen sind mir drei wesentliche Sachen:
  1. Es wird ganz schön eng auf den Plätzen, wenn man eine Tribüne abreisst, und die gleiche Anzahl Zuschauer ins Stadion lässt.
  2. Die Wilhelmshavener Fans haben eine halbe Stunde vor Schluss geschlossen das Stadion verlassen: die stehen noch richtig hinter ihrer Mannschaft! Früher nach Hause konnten sie dann trotzdem nicht, weil die Busfahrer noch auf Vergnügungstour in der Nähe des Stadions waren.
  3. St. Pauli Fan merke Dir: Auch im Stadion sind die Gesetze der Physik nicht außer Kraft gesetzt! Wenn man einen oben nicht verschlossenen Bierbecher in der Hand hält, und anfängt zu springen, geht die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Bier in kürzester Zeit nicht mehr im Becher befindet,gegen 100%. Da in enger Atmosphäre eine Menge Leute um Dich stehen, geht die Wahrscheinlichkeit, dass das Bier auf ebend diesen Leuten landet, auch gegen 100%. Um der Wahrscheinlichkeit einen auf die Nase zu bekommen (liegt bei den friedlichen ST. Pauli Fans glücklicherweise nur bei 75%), empfehle ich dir fürs nächste mal Deckel und Strohhalm!!!
[Livecam Umbau]


Freitag, März 16, 2007


Donnerstag, März 15, 2007

Beim Don drauf hingewiesen, dass der hollemann versucht, die “jeder kennt jeden über 6 Ecken”-Theorie in der Blogwelt zu testen. Also soll Don nun bis zu drei andere Blogs benennen (die er “in letzter Zeit” verlinkt hat) und die sollen dann die Kette zum boschblog weiterbauen.

Allerdings reichte schon eine Station um die Kette zu verbinden, da ich den boschblog vor gut einem Monat in unseren Blogroll aufgenommen habe...


Mittwoch, März 14, 2007


Dienstag, März 13, 2007

Wie ja nun mittlerweile jeder weiß, gehöre ich dem Kreise der Musterstudenten an, die sich morgens um sechs Uhr nach dem ausführlichen Studium der FAZ an ihre so zahlreichen Bücher setzen, Mittags für fünf Minuten Pause machen, um sich den Gemüsecoktail von Mama reinzuhaun, um dann den Nachmittag bis 18 Uhr Aufgaben zu rechnen. Dann werden brav die Zähne geputzt, und um 20 Uhr Nachrichten geguckt. Im Bett wird dann noch kurz der Fischer Weltalmanach studiert, um mit vollgepropften Gehirn eine schöne Nacht zu verbringen.....
Naja, und weil dem leider nicht so ist, muss ich es heute mal so handhaben wie Xavier Naidoo nach dem Sommermärchen und DANKE sagen an eine bestimmte Person meines Semesters. Diese Supernette Dame spielt in meinem Leben nämlich mittlerweile eine sehr große Rolle. Man könnte quasi sagen, dass sie mir als eine Art Sekretärin ans Herz gewachsen ist. Ständig werde ich mit den neuesten Infos versorgt, kriege Kopien von den wichtigsten Klausuren zugesandt und werde über die neuesten Liebesgeschichten unseres Semesters informiert. Und alles was sie als Lohn verlangt, ist ab und zu mal eine Tüte Gummibärchen. Und hier und da mal nen Tanz im Halo oder so. Also vielen Dank mein Sonnenschein für die ständige Unterstützung, die mich im Rennen gehalten hat!!!!
Und da diese nette Person niemals alleine auftreten kann, sondern immer eine zwar komplizierte, aber dennoch meistens ganz nette Dame an Ihrer Seite hat, muss ich auch ihr mal dafür danken, dass es sie in meinem Leben gibt. (Und für den Wodka am Samstag)
Bleibt mir nur noch zu sagen: Ehre wem Ehre gebührt!!!


PS: Ich wollte auch nachträglich von der Hausbootparty nochmal auf einen mir bis dato unbekannten, aber sehr netten Blogger hinweisen: easymango


Montag, März 12, 2007

So, nachdem ich gestern den ganzen Tag genuzt habe mit Filmen wie Hochzeitscrasher, und oldschool Seele und Körper wieder zusammenzubringen, kann ich ja auch mal von dem tollen Samstagabendlichen Feiererlebnis berichten.



Gleich am Eingang wurde ich vom MC persönlich in die Holstenflatrate eingewiesen, um dann den Nilzenburger erstmalig in Reality zu sehen. Dieser grandiose Auftakt wurde dann im ersten Stock durch den extra eingeflogenen Barkeeper, und die damit verbundenen Sex-on-the-beach Getränke weitergeführt. Irgendwie war schnell klar, dass es einem nicht schwer fallen würde, sich in dieser Bude heimisch zu fühlen: Super nette Leute, viel Alkohol, im sitzen Pinkeln, und unten am hafen scheint wirklich das Paradies zu sein. Zu erwähnen sind natürlich auch noch die Jungs von BAS, die ebenfalls mit reichlich Flatrate ihre Stimmen für den nächsten Auftritt vorbereiteten (nächstes mal könnt ihr in HH gerne bei mir schlafen, damit das Taxi nicht so früh nach Hause geht:-) ).
Aus so einem Abend muss man dann natürlich auch ein Resümee ziehen:

- Danke nochmal an alle Verantwortlichen für die gelungene Party
- hoffentlich wird Trendy schnell wieder gesund, damit er nicht noch weitere Lebenshöhepunkte verpasst
- So ne Holstenflatrate ist echt geil, auch wenn sie am Ende durch Becks abgerundet werden musste: Aber sie bedeutet weniger Schädel, als Astra Rotlicht!!!
- mein nächstes Haus kauf ich auf www.floatinghomes.de
- kann die Telefonnummer nicht entziffern, die ich mitbekommen habe, weil der blöde Edding verwischt ist... Vielleicht gibts da ja wen, der was weiß ???



Und zu guter letzt an alle nochmal: Auf bald in Hamburg


Sonntag, März 11, 2007

Alle raus, der Herbst Winter ist vorbei und ganz Kiel ist auf den Beinen:
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Samstag, März 10, 2007

...So lebte Susi dann nun 11 Jahre in ihrer schönen Wohnung, bis sie merkte, dass sich etwas veränderte. Es war die Küche, die kleiner geworden sein musste, oder warum passte sie nicht mehr durch die Tür? Und die 5 Stufen waren mittlerweile auch quälend hoch geworden. Susi war sauer. Bei Kaffee und Kuchen sitzend bei ihren lieben Eltern ließ sie ihrem Frust freien lauf. „So eine dämliche Wohnung. Da kann ich keine Sekunde länger wohnen!“ Mama H. schob schnell den zweiten Kuchen nach, bevor die Situation diesbezüglich auszuarten drohte. Papa H. suchte verzweifelt eine Lösung, während Susi sich dank des Nachschubs langsam beruhigte. „Ich habs Prinzessin. Wir besorgen dir eine neue Wohnung. Ich weiß da auch schon eine. Zwei Zimmer, 3. Stock, aber Fahrstuhl. Das wär doch toll.“ Susi kam wieder runter, und nachdem ihr versichert wurde, dass man aus den zwei Zimmern via Durchbruch auch eins machen konnte war sie so zufrieden, dass sie ein Liedchen sang vom Bär der Honig suchte.
Zu diesem Zeitpunkt trat ich dann in das Leben von Susi H. Ein Einzimmerapartment war nämlich genau das, was ich gerade suchte, und so wurden wir uns schnell handelseinig. Das Susi über nen Monat brauchen würde, um den Umzug zu bewerkstelligen, konnte ich zu dem Zeitpunkt ja nicht ahnen. Und da sie dann auch bis einen Tag vor Schlüsselabgabe damit beschäftigt war, übernahm ich die Malerarbeiten lieber selbst, um nicht noch weitere 4 Monate auf meine Wohnung warten zu müssen. Und ich brauchte viel weiße Farbe, denn wie sich herausstellte, hatte Susi die ganzen 11 Jahre wirklich nicht sauber gemacht in der Wohnung, und beim streichen aus Arbeitserleichternden Gründen um die Möbel herumgemalt. Aber auch das schaffte ich, und wohnte etwas über ein Jahr einigermaßen zufrieden in der Bude. Da man sich ja aber auch mal verbessern möchte im Leben, kam dann der Umzug in die neue Wohnung. 2 Zimmer, große Küche, nicht neben der zuknallenden Haus-Eingangstür, und gar nicht soviel teurer, als Susis Vermächtnis. Für Susi war das ein halber Weltuntergang… jetzt nen neuen Mieter finden. Die ganze Arbeit machte sie schon beim Gedanken daran so fertig, dass sie eine Monatsration Lila Pause an nur einem Wochenende verdrückte. Der Tag der Übergabe nahte. Susi standen schon bei dem Gedanken daran Schweißperlen auf der Stirn, am Hals, und an Stellen, die Susi nackt im Badezimmer nicht mal mehr durch den Spiegel einsehen konnte. Zig mal rechnete sie den Weg von der Bushaltestelle zur Wohnung nach. Aber es würden, selbst wenn sie vorne aussteigen würde, immer noch 156 Meter Fußweg anstehen. Zudem 5 Stufen und weitere zehn Schritte zur Wohnungstür. Und das alles gut gerechnet, denn wenn sie auch noch den Dachboden abnehmen müsste, wäre gar nicht auszumalen, was das für ihren Körper bedeuten würde. Diese Anstrengung würde Rache am Mieter bedeuten, da war Susi sich sicher. Wie konnte man ihr so was antun.

Zu abgemachten Termin stand ich also in der Wohnung, und wartete auf alle anderen Verantwortlichen. Dann überkam mich ein komisches Gefühl…Es wankte. Hätte ich ne Kamera und ein Glas Wasser dabei gehabt, hätte ich Jurasic-Park nachverfilmt. Und dann stand Susi vor mir. Schweißgebadet, nach Luft ringend, wie ich nach nem Marathon, und mit dem Funkeln eines Wolfes in den Augen. „hhhhh…Hallo…“ Mehr konnte sie nicht sagen. Ich wusste nicht, ob ich ein Sauerstoffzelt organisieren sollte. Die Abnahme verlief dann anfangs ganz friedlich, bis Susi ein Stück Kleberest an der Tapete entdeckte. „Was ist das denn?“ „Nichts Gravierendes. Nur ein Stück Kleberest. Sie erinnern sich ja noch wie ich die Wohnung übernommen habe, oder?“ Susi entdeckte weitere Fehler. Oder besser sie suchte sie förmlich. Denn diese Anstrengung nahm sie ausnahmsweise gern in Kauf, um sich an diesem ungeheuer langen Fußmarsch rächen zu können. Außerdem machte ihr dieses Gefühl von Macht Spaß. Ein kleines Stück fehlendes Furnier in der Küchenarbeitsplatte war schnell gefunden (War beim mir nie bezahlten Wasserhahnaustausch rausgebrochen). Und und und.... Susi war sehr zufrieden nach der Begehung. Wenn erstmal der Tischler die Küchenplatte gewechselt hat, würde von der Kaution nicht mehr viel über sein. Aus Genugtuung gabs zur Feier des Tages Schwarzwälder Kirschtorte.
Da Susi sich nun rechtlich nicht so gut auskannte, wie mit dem Sortiment von Milka, war sie doch hart getroffen, als ihr Exmieter die Platte einfach selbst erneuert hatte, und nun auch noch die schon gar nicht mehr erhoffte Wasserhahnrechnung einforderte. Das trieb Susi in den Wahnsinn. Und nicht nur das. Bevor es nämlich noch mehr Ärger geben würde, entmachtete Papa H. Susi, und nahm das Zepter lieber selbst in die Hand. Bevor noch weitere Forderungen kommen konnten, machte er sich zügig an die Überweisung der fälligen Beträge. Zu blöd nur, dass er die Nebenkostenabrechnungen nicht mehr findet. Wie wird da der Exmieter drauf reagieren? Kulant?
Susi hat die ganze Geschichte mittlerweile so mitgenommen, dass sie nur noch traurig mit nem Haufen Schokolade um sich herum in der Mitte ihres großen Zimmers sitzt. Und so langsam wird ihr auch schon das „Knopfdrücken“ für den Fahrstuhl zu anstrengend...


Freitag, März 09, 2007

Erst kürzlich hatte ich das Vergnügen in Kontakt mit einer Frau zu treten, die mir seit dem nicht mehr aus dem Kopf geht: Susi H.
Susi H. war schon in jungen Jahren ein sehr aufgewecktes Wesen, das wusste, was es wollte. Und mit Ihren erfahrenen 5 Jahren hatte sie auch gelernt, wie sie kriegte was sie wollte. Wenn es mit Papa zum Einkaufen zum Famila ging, dann durfte sie selbstverständlich im Einkaufswagen Platz nehmen. Was andere Menschen am Laufen so toll fanden, hatte sie schon in diesem Alter einfach nicht begreifen wollen. Und so stand sie dann, während Papa brav den Wagen schob, vorne am Gitter und dirigierte wohin der Weg gehen sollte. Die ersten Abteilungen mit Obst, Gemüse, und Milchwaren konnten sie nicht beeindrucken.
Nur wenn Papa eben in diesen Abteilungen mal wieder zu lange Preise von Äpfeln, oder Joghurts verglich, konnte ihr das schon mal ein böses ungeduldiges Grunzen entlocken. Viel zu groß war die Aufregung, denn sie wusste was in den nächsten Abteilungen kommen mochte. Einmal wäre sie vor Ungeduld fast aus dem Wagen gesprungen, um schon mal vorweg zu laufen, aber dann holte sie die Vernunft doch ein und sie wich im letzten Moment von diesem Gedanken und der unverhältnismäßig großen Anstrengung ab.
Während Papa dann den Wagen an Wursttheke und Käsestand vorbei in Richtung Kasse schob, drängte sie durch sanfte Schläge gegen das Gitter den Wagen auf die Rechte Seite, um ja die Süßwarenabteilung nicht zu verfehlen. Und Papa bog dann auch im rechten Moment rechts ab. Was blieb ihm auch anderes übrig. Schließlich war aus den sanften Schlägen mittlerweile wildes Getose geworden, so dass man meinen mochte, der Wagen würde jeden Moment umfallen.
Hier war es also wieder: Das Paradies. Während Papa noch entfernt andeutete:„Aber diesmal nicht so viel wie letztes Mal meine süße Prinzessin“, flogen schon die ersten zehn Milka Tafeln in den Wagen, denn die mochte Susi ganz besonders gern. Und außerdem waren die immer ideal in Greifhöhe, so dass man für diesen Erfolg gar nicht viel tun musste. So ging es dann auch beim Haribo etc. weiter. Und jedes Mal wenn Papa wieder die Hälfte zurücklegen wollte, fing sie fürchterlich an zu weinen und zu schreien. Susi H. wusste halt was sie wollte. Papa H. konnte dann nicht anders, als Ihrem Willen nachzukommen, denn eine andere Möglichkeit sah er nicht. Das hatte er schon viel zu lange vergeblich bei seiner Frau versucht, und war des Einspruchs müde. Außerdem sollte es seiner Prinzessin ja an nichts fehlen.

In der Grundschule war Susi H. dann eher Außenseiter. Irgendwie hatten die anderen Mädchen nur Interesse an Puppenspielen, Pferden und Malen. Das war nicht Ihr Ding. Ab und zu wurde sie von Klassenkammeraden gehänselt. „Hey, Dicke komm und fang mich.“ Was meinten die nur immer mit Dicke. Papa sagte immer nur „Du bist den Mädchen in deinem Alter halt schon voraus, und hast schon mehr weibliche Rundungen.“ Das und Zartbitter beruhigten sie.
Irgendwann kam sie in das Alter, wo alle Mädchen in der Klasse langsam einen Freund hatten. Wilden Geschichten horchte sie dann manchmal. Von Küssen, Fummeln, und Sex. Das hatte sie auch alles schon mal in der Bravo gelesen. Zu Hause probierte sie dann wenigstens den Zungenkuss mit der Ritter-Sport.
Ihren ersten wirklichen Zungenkuss hatte sie mit Rüdiger. Der hatte sie einfach in der großen Pause gefragt, ob er nicht mal mit ihr knutschen könne. Da war Susi sofort ganz aufgeregt gewesen, und musste in einer heimlichen Sekunde erstmal einen Beruhigungssnickers weghauen. Danach konnte sie ganz ruhig „ja“ sagen. Der Kuss dauerte dann etwa fünf Sekunden. Und irgendwie kicherten alle drumherum. Und irgendwie schmeckte der Zungenkuss mit der Schokolade auch besser. Und das Rüdiger dann genauso schnell weg war, wie er gekommen war, war auch eigenartig. Und das er dann von Thomas nen 50-Markschein in die Hand gedrückt bekam, hatte sie bis heute nicht verstanden.
Da Männer also schlechter küssten, als Ritter-Sport-Vollmilch, wollte Susi erstmal nichts mehr vom Küssen wissen. Ihren Abschluss machte sie dann im guten Mittelfeld, was allerdings sehr beachtlich war, da schon eine Menge Zeit für die Stressbewältigung draufging.

Zur bestandenen Abschlussprüfung wartete ihr Papa mit einer großen Überraschung auf. „So Prinzessin, ich habe dir eine Wohnung gekauft“ Ein gemütliches Einzimmerapartment im schönen Stadtteil Wandsbek. Hier fühlte sich Susi anfangs sehr wohl. Das Hochparterre bedeutete nur 5 Stufen zum laufen, und die Wohnung war von der Größe her derart gestaltet, dass sie nicht viel saubermachen musste. Da verlockte es natürlich sich alsbald aufs Wesentliche zu beschränken, und das Saubermachen ganz sein zu lassen.
Beruflich versuchte sich Susi dann mit Feng Shui. Das brauchte nicht viel Bewegung, und war schön gemütlich. Allerdings blieben ihr die Kunden aus. War natürlich gar nicht so schlimm, denn erstens blieb ihr dann allein sitzend auf der Matte mehr vom Knabberzeug, und finanziell war da ja immer noch Papa H., mit dem sie immer noch wöchentlich das Ritual des Einkaufens vollführte. In den Einkaufswagen passte sie zwar mittlerweile nicht mehr, aber die Milkas flogen immer noch genau so schnell, wie mit 5 Jahren...

Lies weiter in Teil 2


Donnerstag, März 08, 2007

Finder Gewinner des tollen T-Shirts beim Lilabe:

Ich bin ein geiler NAGLER: Dreimal drauf - schon versenkt!


Mittwoch, März 07, 2007


Dienstag, März 06, 2007

Nachdem ich ja nu bei der Deutschen Telekom schon mit zwei Adressen geführt werde, überraschte mich folgendes Schreiben ja gar nicht mehr so sehr! Jetzt werde ich anscheinend auch beim Bund doppelt geführt.. kann ich jetzt eigentlich auch auf mein zweites ich einen Kredit aufnehmen, welchen ich dann mit meinem ersten ich, Trendy, Ex und Orben auf Korsika versaufe? Und wann folgt die GEZ dem Trend ? Wir werden es erleben....


Samstag, März 03, 2007


Freitag, März 02, 2007

...Zigaretten Pizza aus dem Automaten holen... In Japan kann man Schlüpfer ausn Automaten ziehen und bei den Amis nun auch Pizza:

Das Ganze dauert nur zwei Minuten - "Wonder Pizza" halt.


Donnerstag, März 01, 2007




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