Unten am Hafen


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Dienstag, Februar 27, 2007

Zu später Stunde beim Lilabe stellte sich Trendy und mir auf einmal die Frage, wo sich dieser Schnipsel zum Jacke abholen versteckt haben mochte. Wir beide waren nämlich schon anfangs so clever, unsere Jacken bei einem Startpreis von 2,50€ !!!!(genau so teuer, wie das günstige Bier der Hartz4-Nacht) über einen Bügel hängen zu lassen. Zum Glück hatte ich den Anfang des Abends noch so gut in Erinnerung, dass ich genau sagen konnte, dass ich bezahlt hatte, und Trendy dafür den Schnipsel genommen hatte.
Dieser wollte das anfangs nicht wahr haben, und suchte nach ausflüchten:"...oder hab ich den Ex gegeben....oder haben die mir vergessen den zu geben....oder hab ich den gegen ein Bier getauscht....oder hast du den in deinem String versteckt..." Alles Argumente, die ich eindeutig wiederlegen konnte, was zu einer völligen Entkleidung unseres Sträflings führte. Nackt fällt bei dieser Art von Feier zum Glück gar nicht auf, weil sogar die Sängerinnen der Bands dazu neigen ihre Röcke zu verlieren. Auf jeden Fall haben wir alles abgesucht, und den Schnipsel nicht gefunden.
Da half dann also nur noch unser Charme, mit dem wir die Garderobenfrau zu überreden versuchten (da sie optisch eher nicht so ansprechend war, war das übrigens nicht die leichteste Aufgabe des Abends). "Was habt ihr denn markantes in eurer Jacke noch so versteckt?" Im übrigen hat man in solchen Fällen nichts in der Jacke versteckt, weil man ja zum Schutz vor Gelegenheitsdieben alles aus seinen Jacken entfernt. Während Trendy dann irgendetwas von einem grünen Verschluss faselte, was weder mich, noch die Dame überzeugte, versuchte ich es mit gebrauchten Taschentüchern (im Nachhinein stell ich mir das auch nicht so prickelnd vor, da volle Kanne reinzulangen). Trendy´s dritter Anlauf mit nem Grünen Verschluss und irgendwelchen grünen Männchen, wurde abgeblockt. Da glaubte ich natürlich schon alles verloren, denn das Brandloch auf dem Ärmel hätte natürlich jeder sehen können. Im quasi letzten Moment vor der Kapitulation, kam uns die nette Dame dann doch noch entgegen. "Ha, jetzt hab ich was, was ihr wissen müsst!" Trendys Augen blitzen auf, in der Hoffnung, dass sie endlich nen grünen Verschluss gefunden hatte."Da ist ne Karte in der rechten Brusttasche." Und da fielen bei mir die Groschen. " Ahhhhhh. Die Karte. Die habe ich doch da irgendwo mal eingesteckt. Das war in irgendso einer komischen Grotte."" Und was ist auf der Karte drauf?" Und als Mustermensch hatte ich Glück, dass sich bei solchen Karten wenigstens ein Merkmal einprägt:" Ne nackte Frau!" Auch wenn die Frau im nachhinein nicht ganz nackt war, so haben wir hiermit die Jacken zurückerobert.
Ich war glücklich, und Trendy machte sich auf die Suche nach dem grünen Verschluss....

zu “Die Sache mit den Jacken”

  1. # Anonymous genehmigt

    Was lernen wir daraus? Immer eine Karte mit ner nackten Frau in der Tasche lassen. Aber Vorsicht, manche finden das entwürdigend... ;-)  

  2. # Anonymous Andre

    Oder nen grünen Verschluss - siehe einen Text weiter oben!  

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