Unten am Hafen


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Freitag, Dezember 15, 2006

So ein Umzug zieht ja auch immer allerhand Ummeldekram mit sich. Als Beispiel habe ich hier mal die Deutsche Telekom genommen. Zur Erinnerung: Am 6.12.2006 sprach der neue Telekom-Chef in Bonn in großen Tönen davon, dass man intensiv daran arbeite, die Kundenzufriedenheit zu verbessern, und ehemalige Kunden zurückgewinnen wolle.


1. Akt (17.11.2006): Ich gehe in den T-Punkt-Laden am Wandsbeker Markt (im folgenden ist mit Laden immer dieser eine Laden gemeint). „ich möchte gerne meinen Telefon-Anschluss zum 1.12 mit Rufnummerübernahme ummelden.“ „Ja klar kein Problem: stellen wir zum 1.12. um! Einen schönen Tag noch“ Da denk ich mir, das ging aber schnell. So was nenn ich Service!

2. Akt (2.12.2006): Ich gehe wieder in besagten Laden. „Hallo, mein Anschluss sollte zum 1.12. umgeschaltet werden, aber da ist bisher immer noch die alte Nummer drauf“ Nach zehn Minuten wichtigem Rumtelefonieren quer durch Deutschland und wildem Rumgehacke auf ihrer Tastatur sagt mir die Mitarbeiterin „folgendes: der Auftrag zur Freischaltung des alten Anschlusses ist leider im System hängen geblieben. Und wenn der Alte noch drauf ist, können wir den neuen nicht raufschalten. Das Team welches ihren Auftrag bearbeitet ist allerdings erst wieder Montag auf der Arbeit. Aber dann sollten sie den neuen Anschluss spätestens Dienstag haben.“ Alles klar..dankeschön…das System….Wieso wissen die bei der Telekom eigentlich nicht, dass das mit dem System nicht funktionieren kann? Das hat die DDR doch schon in 28 Jahren lange genug vergeblich ausprobiert…..

3. Akt (6.12.2006 Mittwoch) : Ich wieder im Laden. „Also ich bin ja soweit schon mal zufrieden, dass der alte Anschluss freigeschaltet ist, aber leider ist meiner immer noch nicht auf der Leitung“ „ Oh ich guck mal“ Wieder wildes rumtelefonieren, und foltern der Tastatur. Nach 15 Minuten ist die Diagnose klar „Wir können den neuen Anschluss auch gar nicht auf die Leitung schalten, weil es dazu gar keinen Auftrag im System gibt.“ „Wie jetzt….???“ „Da bräuchte ich dann noch mal ihren Perso, damit wir den Auftrag eingeben können“…… Naja…wo nichts ist, kann auch nichts werden sag ich da immer…..


4. Akt (8.12.2006 Freitag) : Besagter Laden, diesmal kompetenter Mitarbeiter… „Ich bin ja in soweit schon mal zufrieden, dass man, wenn man meine Nr. anruft ein Freizeichen bekommt. Aber in meiner Wohnung kommt nichts an.“ „ Moment ich guck mal“ es folgt das übliche Procedere. „ Ja, also ich kann hier nur sehen, dass das am 8.12. bearbeitet werden soll, und wenn sie schon mal was hören, sehen sie ja, dass da was passiert, und das am werden ist“ „Kommt trotzdem nichts an“ „Wie gesagt ist das am Werden, und ich würde sagen, wenn das morgen immer noch nicht gehen sollte, was ich mir nicht vorstellen kann, kommen sie noch mal wieder.“ ….Also wenn etwas am „werden“ ist, ist man an dem Zeitpunkt angelangt, wo die Freundin abends im Bett langsam die Lust am Sex verliert….dann ist quasi Holland in Not….

5.Akt (9.12.2006 Samstag): Wo sonst, außer im Laden. „ Also es sollte nun was geworden sein, ist aber wohl immer noch am werden oder wie?“ „ Naja…dann rufen wir mal den Kundenservice an. Kann aber so 6 min dauern, bis ich da durchkomme.“ „Naja es dauert nun schon über eine Woche. Da gehen von 6 min die Welt nicht unter.“ Nach 10 min. „Also der Störungsdienst hat da einen HVK-Fehler festgestellt. Da muss ein Servicemitarbeiter zum HVK raus fahren, und den beheben. Die sind dann aber erst Montag wieder da, und dann sollte das spätestens Dienstag funktionieren.“ „Danke“… Für alle, die sich in der Fachsprache nicht so auskennen: ein HVK-Fehler ist ein Haupt-Verteilungskasten-Fehler. Im einfachen Deutsch muss da also ein Kabel abgesprungen sein.

6.Akt (12.12.2006): Meine Leitung geht!!!!! Sie geht….Der Geeeeeeeeeehhhhhhhhhtttttttt!!!!
Und nicht nur ich freu mich riesig darüber! Auch die Deutsche Telekom freut sich riesig darüber! 7 SMS bekomme ich an diesem Tag von Ihr. In jeder steht: „ Liebe Kundin, Ihre Störung zu Anschluss 040-……… mit der Ticket-ID …… ist behoben“ Großartig!
7.Akt(13.12 2006): Habe Post bekommen. Von der Deutschen Telekom. Na immerhin im Rechnungschreiben sind die absolut fix!!! Und diesen ganzen Spaß samt dem ganzen Stress, den man hatte, gibt es zum Schnäppchenpreis von 59,95€. Da stimmt das Preisleistungsverhältnis noch. Also ich empfehle mich……

zu “Deutsche Telekom in 7 Akten”

  1. # Anonymous Jan

    genau #das# ist der grund, weshalb ich seit 5 jahren weder mobil- noch festnetz noch sonstwas-kunde dieser muppet-truppe bin.  

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