Unten am Hafen


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Samstag, Oktober 21, 2006

Mit großer Vorfeude ging es direkt nach der Arbeit zum Holstein-Stadion nach Kiel. Es ging also zu meinem ersten Holstein-Spiel im Stadion der Störche. Mit dem Gegner FC St.Pauli hab ich mir natürlich gleich eine Rosine aus dem Kuchen gepickt, wobei beide Teams nur im Mittelfeld rumdümpeln... aber hey, es ist die Kiez-Elf (mit lecker Astra-Werbung auf der Schulter auch gleich symphatisch).



Mein Sitzplatz war im Block K2 in Reihe 1, Höhe Mittellinie und gute Sicht, weil man erhöht sitzt und nur die Bande vor sich hat. Rechts die Holstein-Fans, welche hauptsächlich mit "Scheiß St.Pauli"-Rufen auffielen, während die Pauli-Fans zu meiner Linken mehr sich selbst feierten.

Das Spiel begann dann mit ca. 12 000 Roten Karten... gegen Rassismus, eine Aktion vom DFB. Passend dazu erzielte Charles Takyi, aus Ghana stammend, das 1:0 für St.Pauli. In der 60.Minute erhöhte dann Marvin Braun mit seinem ersten Tor für die Hamburger auf 2:0. Eine hochverdiente Führung, denn Holstein Kiel tat eigentlich nichts fürs Spiel (Zitat Vaddern:"Meine Oma kann da besser spielen oder auch Thorben, der spielt bei Frankfurt! (Anm.d.Red.: Sportfreunde Ostheim) ) und war nur ganz groß in Lamentieren und unfairer Spielweise. Besonders hervorheben muss ich da mal Michael Molata, welcher scheinbar zu jedem Scheiß jeder Entscheidung und zu jedem Spieler noch was herausbrüllen musste... Von wegen Kapitän in Vorbildfunktion, aber über diese Mitspieler hätte ich mich auch tierisch aufgeregt.

Aufgeregt haben mich auch einige Fans (die asozialen Gesänge mal nicht eingerechnet), denn nachdem das 2:0 fiel wurde der feiernde Torschütze Braun (und diejenigen die ihm umarmten) mit Bier überschüttet und Stadionhefte flogen (der Linienrichter hat auch noch was Kleineres, wohl diesmal kein Jägermeister, eingesammelt).


Da war doch noch was Positives... also das Stadion scheint nach Jahrzehnten endlich einmal den Regionalliga-Ansprüchen zu genügen, im Gegensatz zur Mannschaft. Diese zeigte nur nach dem Anschlusstreffer, dass sie auch kämpfen kann und wenn das dann mal nicht nur sieben Minuten sind, dann klappts auch mal wieder mit einem Dreier...

Fazit: Ich geh lieber wieder zum THW Kiel, die vermeintliche Operettenstimmung ist insgesamt gesehen lauter und vor allem niveauvoller als bei Holstein und das war es schon als die Zebras immer so um Platz Sieben herumgurkten. Achja, man munkelt, dass der Einsatz der stark präsenten Polizei 250 000 Euronen gekostet hat, immerhin haben die auch ein paar Hools festgenommen, die gabs dann auf dem Boden des Westrings zu begutachten...

P.S.: Ja Thorben, ich hab Dich gesehen - hättest ja mal ein Bier vorbeibringen können Du VIP!


zu “Mein erstes Mal: Holstein Kiel”

  1. # Anonymous Anonym

    selten so einen schwachsinn gelesen. wenn man keine ahnung hat einfach mal die fresse halten. wenn ich schon den satz lese, die bullen (entschuldigung, ich meine die staatsmacht, "HOOLS" festgenommen hat, dann ist mir schon klar was für ein oberflächliges arrogantes geradeaus denkendes dummes arschloch du bist. bildzeitungs-leser. einen roman könnte ich verfassen, aber ich habe es aufgegeben mich mit solchen "man tut halt was man kann, mir geht es gut" --> du kotzt mich an(!) menschen ernsthaft zu unterhalten.
    dummes armes arschloch.
    der text wird sowieso gelöscht, weil ihr heile-welt menschen sowas natürlich nicht haben in eurer welt, aber das war es mir wert. geh du zu deinem thw, klatsch in die hand und sag zu allem ja und armen, wir könne ja eh nichts ändern. und die bullen haben immer recht.  

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